vfc Corona Diary

Friends
stay
at home.

vfc CORONA DIARY #4

Tell me why:
Purpose
über allem.

Ja, wir haben es jetzt verstanden: Jemand hat einen Stock in das Hamsterrad unserer Produktivität geworfen. Dennoch ist nicht alles ist zum Erliegen gekommen. Wie wichtig jetzt eine (relevante!) Online-Strategie ist, haben wir uns angesehen. Doch es kann keine Strategie ohne das Wertvollste geben, das eine Marke zu bieten hat: den Sinn des Tuns.

Teil 2: Kein Wow ohne Why.

Wir liegen ja schon seit Jahren jedem, der es hören will, damit in den Ohren: Marken müssen ihr „Why“ finden. Ein Why, das weit über das jeweilige Produkt oder die Dienstleistung hinausgeht. Bei Präsis kritzeln wir fast besessen immer wieder den golden Circle auf, in dessen Mitte der heilige Gral der Markenkommunikation steht: der Purpose.

Purpose is king. Mehr denn je.

Er ist der König der Strategie, ja die Strategie selbst, ohne ihn geht gar nichts. Der Thron hat ihm schon immer gehört, doch jetzt ist er noch ein bisschen goldener und glänzender und erhabener geworden.

Weg mit dem Zweck? Den Sinn hinterfragen!

Doch was ist jetzt, in unserem neuen Normal? Es gilt, einen besonders scharfen Blick auf den Markenpurpose zu werfen und sich bewusst zu werden, wofür man wirklich steht. Und das kann etwas vollkommen anderes sein, als „vor Corona“.

Die Frage aller Fragen ist mehr Philosophie als Marketing: Weshalb gibt es uns? Diese Aspekte sind jetzt besonders entscheidend: Was ist meine gesellschaftliche Bedeutung, was kann meine Marke leisten? (trösten, verbinden, Orientierung geben ...) Muss sie etwas sagen – hat sie auch etwas zu sagen? Und welche Fähigkeiten besitzt sie, über die offensichtlichen hinaus?

Natürlich zählen für Unternehmen dieser Tage noch ganz andere Fragen. Wie kann ich weiter produzieren, wie sieht es wirtschaftlich für mich aus? Dennoch ist sicher: Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit werden mehr denn je gewürdigt. Marken gewinnen Vertrauen, die ihre Botschaften ernst meinen. Und dazu müssen sie sie kennen.

Es ist an der Zeit, die Schubladen von „Identität, Vision, Mission" auszumisten, durchzurütteln und zusammenzuführen. Der Purpose ist EIN Purpose, der über allem steht. Das Beste daran? Hat man ihn erst mal, flutscht alles andere. Vom Employer Branding bis zum Social Media-Konzept. Und wir haben ihn noch bei jedem Kunden gefunden 😉

„Man sollte hin und wieder von sich zurücktreten wie von einem Gemälde“, sagt man. Wir finden: auch als Marke. Gerade jetzt.

Ende - #4
vfc CORONA DIARY #3

Digital,
nicht trivial:
das neue Online.

Es ist die wohl meistwiedergekauteste „Kaugummiphrase“, die man momentan liest: in diesen Zeiten. Sie ist aber auch beispielslos, die Zeit, die wir erleben. Vieles ist unsicher, aber eines ganz klar: es ist eine Wendezeit. Wir bestimmen, wie unsere Corona-Story später einmal erzählt werden wird – als Drama oder Heldenepos. Eine gute Kommunikationsstrategie legt gerade deshalb jetzt nicht die Hände in den Schoß, sondern verändert sich. Wie und wohin, ist Thema der nächsten Ausgaben unseres Corona Diarys!

Teil 1: Der neue, digitale Tiefgang.

In diesen Zeiten – ja, hallo, Lieblingsphrase 😉 – heißt es Homeoffice statt Handshake und wer sie bis jetzt noch nicht hatte, braucht sie mehr denn je: die digitale Strategie. Na no na net. Auch Skeptiker werden jetzt per Schleudersitz in die digitale Welt befördert und müssen sich eingestehen, dass das Internet eben keine „nette Zusatzoption“ in der Kommunikation ist – sondern spielentscheidend. Das Leben, das offline gerade runterfährt, fährt online so richtig hoch.

Und doch, auch dieses Feld ändert sich grundlegend. Es ist ein Wandel weg vom hektischen Scrollen auf Multikanälen hin zum bewussten Wahrnehmen von Inhalten.

Unsere Zielgruppen hinterfragen jetzt genau, ob sie mögen, was sie liken. Nie hatten sie mehr Zeit dazu. Triviales wird zum Ladenhüter und jeder Content auf echten Mehrwert geprüft. Und genau den müssen wir als Werber jetzt bieten. Mit Tools und Tipps. Mit Humor und Aufmerksamkeit. Mit Empathie, Ehrlichkeit und Gemeinschaftsgefühl. Online sprach man ja schon immer schnell von „Community“. Jetzt hat man die Chance, es wirklich zu werden.

Unser Fazit: Werbung ist kein Schönwetter-Geschäft und gerade in Krisenzeiten von größter Bedeutung. Jetzt werden Marken in Erinnerung bleiben, die neue Wege richtig wählen, Aufmerksamkeit, Vertrauen und Mehrwert generieren. Mehr dazu gibt´s in der nächsten Ausgabe unseres Corona Diarys.

Ende - #3
vfc CORONA DIARY #2

Draußen Corona,
drinnen wir selbst.

In diesen Tagen lernen wir so vieles neu kennen. Nicht nur uns und wie unser Wohnzimmer eigentlich bei Tageslicht aussieht (staubig). Auch die wunderbare Welt der Werbung ist ein bisschen auf den Kopf gestellt. Da passiert doch jetzt nix, möchte man meinen. Wir wissen: ganz im Gegenteil.

Alles wird noch digitaler. Das Leben findet auf mindestens zwei Metern Entfernung statt, aber online, online sind wir uns näher denn je. Unsere Social Media-Kunden reagieren, motivieren, geben Einblick in ihre Entscheidungen und teilen ihren neuen Alltag – keine Angebote. Sie ist jetzt so gar nicht mehr werblich, diese neue Art der Werbung.

Ein Nach- und Umdenken findet statt. Wie kann ich in Zeiten wie diesen versorgen, Sorgen nehmen und wirklich Mehrwert bieten? So hat unser Kunde SPORT 2000 mit uns gerade eine online Fitness-Reihe für das Homeworkout geschaffen und der Lebensmittelgroßhändler Transgourmet einen wichtigen Schritt gewagt: die Türen bis auf weiteres auch für Privatkunden zu öffnen.

Wir skypen und facetimen. Wir sharen Screens und Gedanken. Telefone, Köpfe und Tastaturen glühen. Und dieser gemeinsame Tatendrang, der muss einfach um so vieles stärker als jeder Virus sein – und mindestens ebenso ansteckend.

Ende - #2
vfc CORONA DIARY #1

Home sweet
homeoffice.

Auch für uns eine völlig neue Erfahrung. Wir sitzen nicht mehr im selben Büro, aber dennoch im selben Boot – und haben schon in den ersten Stunden ganz schön viel dazugelernt.

Wir connecten uns über mindestens zwei verschiedene Team-Tools und schimpfen in jedem davon darüber, dass das andere ein Sch*s ist und afoch net funktioniert 😉

Bei der ersten Video-Konferenz sind wir noch ein bisserl verlegen, die anderen in ihrem privaten Habitat zu sehen („Na, hast schon was an? Hihi ... schön bei dir“). Bald tauen wir auf und verarschen uns ein bisserl gegenseitig wegen unserer Einrichtung („Hätt net docht, dass du so a Spießerpflanze host, haha bei dir schauts aus.“). Aber liebevoll.

Alle Emoji- und GIF-Funktionen werden voll ausgekostet. Auch dieser kleine Affe, der gerade einen Schnee-Engel macht (ganz besonders der!!). Da wir die gemeinsamen Mittagspausen vermissen, schicken wir uns Essenfotos – und ausnahmsweise wird keiner dafür verarscht :-O

Die Corona-Wortspiele fließen. Wo COVID wird, fallen eben Späne 😉 Wir motivieren uns gegenseitig („FLATTEN THE CURVE!“), summen im Geiste „bye bye bye Corona“ und finden, dass unser Zusammenhalt irgendwie noch stärker geworden ist.

Aber das wohl wichtigste Fazit dieser ersten Stunden: In Krisen wie diesen rückt man zusammen. Wenn auch mit Abstand J Wir bleiben weiterhin voll dran #4OURFRIENDS in Digithalheim.

Ende - #1

Auf Nimmer COVIDersehen.

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